Walnussfruchtfliege 2019

Walnussfruchtfliege

Walnussfruchtfliege

Der Flug der Walnussfruchtfliege hat in der zweiten Juliwoche begonnen. Die Fänge auf den Gelbtafeln sind bedingt durch den teils trockenen Boden noch meist auf niedrigem Niveau. Nach den nächsten ergiebeigen Niederschlägen ist mit einem deutlich verstärktem Schlupf der Fliegen aus den obersten Bodenschichten zu rechnen.

Die erste Behandlung wird daher um den 20. Juli empfohlen. Anschlußbehandlungen nach jeweils 8 bis 10 Tagen durchführen. Die letzte Behandlung wird für die später reifenden Sorten um den 25- 30. August empfohlen. In Gebieten mit früherem Flugbeginn wie z. B Berlin (Anfang Juli), wird empfohlen mit den Behandlungen bereits in dieser Woche zu beginnen.

Mittelauswahl Köderverfahren mit 20l Spritzbrühe je Hektar (grobtropfig ausgebracht):
25 g Mospilan SG (WZ  28, max. 2x) + combi-protec 1l
25 ml Calypso (WZ 14, max 2x) + combi-protec 1l

Im Fall von Niederschlägen über 10 l/m² im Verlauf von zwei Tagen nach einer Behandlung, wird eine vorgezogene Anschlußbehandlung bereits nach 5 Tagen empfohlen.

Alternativ dazu oder im Wechsel: Sprühbehandlungen  in 10 bis maximal 14 tägigem Abstand, ab 25. Juli (5.8/ 15.8/25.8).

Mittelauswahl:

Mospilan SG 0,125 g (WZ  28, max 0,375kg/ha, max. 2x) und Calypso 0,25l/ha (WZ 14, max 2x).

Wartezeit bei Mospilan SG mit 28 Tagen beachten! Die Früchte müssen für eine gute Wirkung im Sprühverfahren umfassend benetzt werden. Die Wirkung der Sprühbehandlung auf die adulten Fliegen ist im Gegensatz zum Köderverfahren nur als schwach einzustufen.

Stand 16. Juli 2019

 

 

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